Navigation
Prostatakrebszentrum Bonn/Rhein-Sieg

Untersuchung auf Ausbreitung des Tumors

Wenn Prostatakrebs in einem späten Stadium erkannt wird, hat der Tumor in manchen Fällen bereits Metastasen, also Tochtergeschwülste, gebildet. Um dies in die Therapieplanung zu integrieren, wird vor dem Beginn der Behandlung untersucht, ob und wo Metastasen entstanden sind. So genannte bildgebende Verfahren sind dabei die wichtigsten Untersuchungsmethoden.

Um festzustellen, ob Metastasen vorhanden sind, werden die sogenannte Skelettszintigraphie, CT- oder MRT-Untersuchungen (Computertomographie bzw. Magnetresonanztomographie) durchgeführt. Auf den Bildern, die bei diesen Untersuchungen gemacht werden, kann Ihr Behandlungsteam feststellen, ob und falls ja, an welchen Stellen im Körper Absiedlungen des Tumors entstanden sind - und dies in Ihre Therapie einplanen.

Die gesammelten Ergebnisse aus bildgebenden Untersuchungen des Körpers oder/und des Knochengerüstes, der Ultraschalluntersuchungen, der Blutuntersuchungen, des PSA-Tests sowie der Tumorklassifizierung durch den Pathologen ergeben die notwendigen Informationen, um ihre Therapie individuell zu planen.