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Prostatakrebszentrum Bonn/Rhein-Sieg

Therapie bei Prostatakrebs

Therapie bei Prostatakrebs

Alle an Ihrer Behandlung beteiligten Ärzte planen Ihre Therapie in der wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz gemeinsam. Dadurch wird gewährleistet, dass Ihre Behandlung optimal abgestimmt verläuft. Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs sind Operation, Bestrahlung, Hormontherapie, eine Kombination dieser Behandlungsverfahren oder zunächst ohne eine Behandlung abwarten und die Erkrankung sorgfältig beobachten. Chemotherapie spielt eine untergeordnete Rolle bei den möglichen Therapiemethoden.

Besonders bei der Behandlung von Prostatakrebs schwingen viele Sorgen und Ängste bei Betroffenen mit. Häufig erleben wir Ängste vor bestimmten Therapien und Sorgen um die Nebenwirkungen, nicht zuletzt um den Erhalt von Kontinenz und Potenz. Sie können sicher sein, dass Sie in unserem Zentrum von erfahrenen Spezialisten behandelt werden, die eine große Expertise in der Behandlung des Prostatakarzinoms mitbringen. Wir stellen Ihren Therapieplan individuell für Sie auf und besprechen alle Fragen rund um mögliche Methoden, Nebenwirkungen, Risiken und Heilungschancen ausführlich und persönlich mit Ihnen.

In den meisten Fällen wird eine Prostatakrebserkrankung mit einer Operation therapiert, bei der die Prostata vollständig entfernt wird (radikale Prostatektomie). Eine weitere wichtige Therapiemethode ist die Strahlentherapie; hierbei wird zwischen Bestrahlung von außen durch die Haut und Methoden der Bestrahlung von innen unterschieden. Die Hemmung des Tumorwachstums durch eine Hormontherapie ist eine dritte Möglichkeit der Behandlung bei Prostatakrebs. Medikamentöse Tumortherapien kommen eher selten zum Einsatz.

Welches Therapieverfahren das für Ihren individuellen Fall das optimale ist und welche Kombination sinnvoll sein kann, wird in einer sogenannten Tumorkonferenz von den an der Behandlung beteiligten Spezialisten diskutiert und dann vom behandelnden Arzt ausführlich mit Ihnen besprochen.